Burnout

Burnout gehört längst zu unserem Alltag, ständig hören wir von neuen Betroffenen, doch Namen und Definitionen des Krankheitsbildes „Burnout“ sind vielfältig und die Diagnose wird geradezu inflationär verwendet: so ist für die Einen Burnout ein Synonym für eine ernstzunehmende Depression, die anderen bezeichnen mit diesem Begriff schlichte Erschöpfungszustände, die dritten psychische, scheinbar beruflich induzierte Überforderung.

Eine einheitliche Bestimmung des Krankheitsbildes existiert nicht. Tatsächlich ist das Burnout-Syndrom eine Kombination von Symptomen, die alle drei Bereiche des menschlichen Daseins betreffen – die Seele, den Körper und den Geist: Mental erlebt ein Betroffener seine Erkrankung als Zusammenbruch, körperlich entstehen psychosomatische Beschwerden und insgesamt weicht die Entspannung der andauernden Erschöpfung.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend entwickelt und die Betroffenen erst nach Jahren an den Punkt gelangen, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft sind. Deshalb machen sie so lange über dem Limit weiter, bis es zum vollständigen Zusammenbruch kommt.

Deshalb heißt es: rechtzeitig vorbeugen mit Stressbewältigungstechniken.

Der erste Schritt ist das Erkennen eventueller Symptome und identifizieren der Stressoren, dh. Herausfinden welche Umgebung, welches Verhalten und welche inneren Überzeugungen beim Betroffenen für den Zustand verantwortlich sind und im Falle einer Erkrankung sofort präventive Maßnahmen ergreifen.