Konfliktmoderation

Eine Konfliktmoderation setzt den Konfliktfall bereits als gegeben voraus und ist besser für einen höheren Eskalationsgrad geeignet ist als der Teamanalyse-Workshop.

Die Moderation beginnt mit einer Serie von Einzelgesprächen mit dem Ziel, dass der/die Konfliktmoderator(en) sich ein genaues Bild der Situation verschaffen und die Charaktere der Beteiligten kennen lernen. Außerdem soll damit den Beteiligten die Möglichkeit freier Meinungsäußerung gegeben werden, ohne von der Anwesenheit des/der Konfliktgegner gehemmt oder provoziert zu werden.

Nach der Durchführung der Einzelgespräche erstellt der Konfliktmoderator eine neutral-objektive und schriftliche Konfliktanalyse, die er dem Auftraggeber vorstellt und erst danach wird festgelegt, ob und inwiefern eine Konfliktmoderation am runden Tisch zur Konfliktlösung beitragen kann.

In der Konfliktmoderation am runden Tisch werden schließlich die Positionen und Interessen (Harvard Prinzip) vorgestellt und die vorhandenen Ressourcen eruiert. Anschließend werden aus der Metaposition Lösungsoptionen erarbeitet und ausgewählt. Diese werden einer Realitätsprüfung unterzogen und das Ergebnis wird in Form eines Maßnahmenkatalogs festgehalten. Der Umsetzungsvertrag wird von allen Beteiligten unterzeichnet.