Active Sourcing

Die Studie „ICR Recruiting Trends 2017?“, in der mehrere Hundert deutsche Personalverantwortliche zu den Entwicklungen im Recruiting befragt wurden, nennt neben Feldern wie Employer Branding oder Recruiting von Berufserfahrenen das Active Sourcing als eines der fünf wichtigsten Zukunfts-Themen.

Definition „Active Sourcing“:
Active Sourcing ist die zielgerichtete Suche und Identifizierung sowie die proaktive, personalisierte Ansprache ausgewählter Kandidaten in Karrierenetzwerken und auf Online-Plattformen. Das Verfahren ist kein Ersatz für die klassische (Online-) Stellenschaltung, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Ziel von Active Sourcing:
Ein passender Kandidat wird in 5 Prozesschritten in einen Bewerber konvertiert, um im letzten Schritt eine offene Stelle zu besetzen. Hierfür werden vielversprechende Kandidaten auf eine konkrete Vakanz oder ein bestimmtes Unternehmen aufmerksam gemacht, ihr Interesse geweckt, mit ihnen ein Dialog geführt und ein persönlicher Kontakt aufgebaut. Langfristig wird eine Talentpool erstellt.

Der Vorteil von Active Sourcing
Mit dem Ansatz ist es möglich, potenzielle Kandidaten zu erreichen, die selbst nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind, aber grundsätzlich Offenheit für eine neue berufliche Herausforderung zeigen. Die passgenaue, non-offensive und wertschätzende Kontaktaufnahme kommt bei den Kandidaten sehr gut an, was sich in einer hohen Response-Rate niederschlägt. Während die Branchen-mittelwerte von Xing und Linkedin bei einer Rücklaufquote von etwa 20 Prozent befinden, liegt die durchschnittliche Response-Rate von Active Sourcing bei 50-60 Prozent.

Active Sourcing ist kein Headhunting
Active Sourcing unterscheidet sich vom Headhunting in der Art der Ansprache, im Prozess und in der Honorierung. Näheres erfahren Sie bei Dr. Richard Reichel unter 0931 4546-5820.